• Partizipierung an der Neu- und Weiterentwicklung bestehender und neuer Zertifizierungsmodelle. 
     
  • Repräsentation der Mitglieder gegenüber der Legislative. 
     
  • Fortbildung, Qualifizierung und Zertifizierung der Mitglieder und außenstehender Interessenten
    Der Verband hat das Ziel, in Bezug auf das Sachverständigenwesen bestehende Rechtsgrundlagen, Normen, Standards und Verfahrenstechniken seinen Mitgliedern und interessierten außen stehenden Personen zu vermitteln.
     
  • Öffentliche Darstellung der Arbeitsgebiete und des Berufsbilds des Sachverständigen
    Der Verband möchte dem gestiegenen Interesse und Bedarf an der Tätigkeit der Sachverständigen durch neutrale und qualifizierte Informationsverbreitung Rechnung tragen. 
     
  • Entwicklung eines Instrumentariums zur Schaffung eines einheitlichen Qualifikationsniveaus der angeschlossenen Mitglieder. 
    Techniken des Prozess- bzw. verfahrensbezogenen Qualitätsmanagements sollen speziell an das Anforderungsprofil der Sachverständigentätigkeit angepasst werden. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen der Bewertung und Verbesserung der fachlichen und organisatorischen Qualifikation der Mitglieder und stehen in Form eines offenen Projektes auch anderen Organisationen und Personen zur Verfügung. 
     
  • Aufbau eines aktiven Kommunikationsnetzwerks. 
    Durch Aufbau von Nachrichtenpools soll ein stetig hoher Informationsstand der Mitglieder erreicht werden.
 
Der SVS e. V. – Leistungsfähigkeit durch Anspruch
Selbst in einem geografisch überschaubaren Gebiet wie der Bundesrepublik Deutschland findet sich ein wahres Meer an Sachverständigenverbänden. Viele Organisationen konzentrieren sich dabei auf die Vertretung einer Fachrichtung, andere wiederum wollen durch Zertifizierungen oder andere normative Maßnahmen eine Abgrenzung zur "Gesamtmasse" der Sachverständigen generieren. Die Motivationen, die letztendlich zu derartigen Zusammenschlüssen führen, sind verständlich. Sind sie aber auch marktgerecht? Wird der gestellte Anspruch erreicht und sind derlei Ansprüche für eine externe Evaluation überhaupt relevant? Erfüllen der Verein und das in ihn investierte Kapital ihren eigentlichen Zweck?

Der Sachverständigenverband im Schadenmanagement (SVS) e. V. verfolgt ein praxisnahes Konzept. Die Mitglieder verbindet zum einen die Qualifikation einer fundierten Berufsausbildung im entsprechenden Fachgebiet und die Kompetenz in der Schadenabwicklung. Zum anderen bewegt sie das Interesse, diese tatsächlich belegbare Kompetenz potentiellen Interessenten über eine gemeinsame Plattform zu präsentieren.

Um die Intention der Vereinsmitglieder besser vermitteln zu können, sei an dieser Stelle noch einmal in Erinnerung gerufen, dass sich prinzipiell jede Rechtsperson "Sachverständiger" nennen darf. Aus dieser Tatsache resultieren seit langem diverse Probleme für den Auftraggeber. So ist ein objektiver Vergleich von Angebot und Qualifikation nicht möglich. Des Weiteren ist eine in den meisten Fällen geforderte Praxisnähe der Begutachtung nicht gewährleistet. Zudem wird durch extreme fachliche Abgrenzung die Komplexität eines zu begutachtenden Sachverhalts oft falsch eingeschätzt.

Diesen Defiziten will der Verband durch ein entsprechendes Anforderungsprofil an seine Mitglieder gezielt begegnen. Eine abgeschlossene Berufsausbildung und die Meisterprüfung in dem jeweils bedienten Fachgebiet sind daher unabdingbare Grundvoraussetzungen für die Aufnahme in den Verein. Praktische Felderfahrung sowie Besuche von Fortbildungsveranstaltungen für das Sachverständigenwesen werden ebenfalls vorausgesetzt.

Der SVS e. V. ist somit die ideale Anlaufstelle für alle Interessenten an einer qualifizierten und praxisnahen Tätigkeit im Rahmen eines Verbandes im Schadenmanagement.